Was ich 2026 geplant habe

Aktuell werde ich auf Instagram von einer Influencer-Geschichte verfolgt. Die Person kann nichts dafür – es ist der Algorithmus (Das rede ich mir ein. Ich folge der Person noch nicht mal!). Aber diese unterschiedlichen Reels von derselben Person, die alle das Gleiche aussagen, gehen mir langsam auf die Nerven.

Die Story ist schnell erzählt: Jemand wollte an einem Laufevent teilnehmen, hat vergessen, sich anzumelden, wollte spontan nachmelden – und zack, keine Startplätze mehr. Tragisch. Und offenbar algorithmisch hochrelevant.

Dieses kleine sportliche Unglück wird mir zuverlässig in die Timeline gespült.

Damit ich dich hier im Blog künftig von genau diesem Leid verschonen kann, habe ich vorgesorgt. Ich bin für eine ganze Reihe von Events bereits angemeldet. Ja. Wirklich. Mit Buchungsbestätigung und bei einigen sogar schon mit Startnummer.

Mein Wettbewerbsjahr beginnt an Ostern. Beim Hamburger Osterlauf möchte ich die 10 Kilometer laufen. Noch immer ein bisschen geflasht von meiner neuen Bestzeit beim Silvesterlauf peile ich die 01:15:00 an. Realistisch betrachtet würde ich mich aber auch einfach freuen, wenn sich die 10 Kilometer leichter aus den Beinen laufen.

Im Juli folgt der Suzuki World Triathlon in der Sprintdistanz. Hier steht ebenfalls eine kleine Verbesserung auf dem Zettel: von 01:48:00 auf 01:45:00. Aber auch hier gilt: Bevor die Uhr schneller wird, darf es gern erstmal kräftetechnisch runder laufen.

Der Oktober gehört dann ganz dem Laufen. Zusammen mit einer Bekannten starte ich beim Köhlbrandbrücken-Lauf. 12 Kilometer, zweimal eine Brücke hoch und wieder runter. Das wird ein Spaß.

Nur eine Woche später wage ich mich an mein Halbmarathon-Debüt in München (Ja, mal wieder). Eine Zielzeit habe ich mir auch hier gesetzt: 02:30:00. Realistisch betrachtet wäre ich aber ebenso zufrieden, einfach innerhalb der offiziellen Zielzeit von 03:30:00 ins Ziel zu kommen. Ich höre jetzt schon die gesamte Cheering Crew, die mit anreist, leise (oder weniger leise) stöhnen, weil sie dann so lange warten muss. Aber wenigstens gibt es genügend Wirtshäuser und Biergärten, um die Laune in der Zwischenzeit oben zu halten.

Überhaupt wird das Jahr nicht nur aus eigenen Starts bestehen. Ich selbst bin auch als Cheering Part beim HASPA Marathon eingeplant – auch das gehört ja bekanntlich zum Sportjahr dazu. Ob noch das ein oder andere Event hinzukommt, wissen wir aktuell nicht. Der Freund ist zumindest noch in einem weiteren Lostopf für einen Startplatz. Dieses Los entscheidet dann, ob ich 2026 beim St. Pauli X-Mass Run starte oder nicht – ich gehe davon aus, dass die beiden Läufe zeitlich ziemlich nah beieinander liegen würden.

Unterm Strich hoffe ich also, dir im Laufe des Jahres mit einigen Wettkampfberichten ordentlich auf den Senkel gehen zu können. Vielleicht traue ich mich bis dahin sogar vor die Kamera. Dann gibt’s das Ganze fünfmal anders verpackt, aber immer mit derselben Geschichte – auf Instagram.

Der Algorithmus wird sich freuen.

Kommentare

3 Antworten zu „Was ich 2026 geplant habe“

  1. Avatar von Sari

    Okeeeey, WOW! Das sind ja doch einige Projekte und auch herausfordernde!! Respekt!!

    1. Avatar von Christiane

      Haha, ja, das stimmt. Ich bin gespannt was das wird xD

  2. Avatar von bullion

    Wow, da hast du ja einiges vor. Ich sehe schon, wir ticken da ganz anders: Wettkämpfe sind für mich komplett uninteressant, doch dich scheinen sie sehr zu motivieren. Schön! Ich wünsche dir viel Erfolg (und Spaß) für all deine Vorhaben 🙂

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