Warum ich wieder bei einer Sprintdistanz starte

Da war ich schnell. Kaum öffnete die Anmeldung für den Suzuki World Triathlon in Hamburg, habe ich mich angemeldet. Ich wollte unbedingt die günstigste Meldestufe erwischen – und natürlich überhaupt erst einmal einen Startplatz haben.

Als aufmerksamer Blogleser weißt du natürlich, dass ich diesen Triathlon letztes Jahr wegen der hohen Meldegebühren ausgeschlossen hatte. Damals dachte ich: „Dann gebe ich so viel Geld für die Meldung aus und starte am Ende gar nicht – wie bei meinen unzähligen Halbmarathon-Anmeldungen!“ Dafür war es mir dann doch zu viel Geld. Stattdessen startete ich beim 13. Elbetriathlon.

Aber 2026 wird es die Sprintdistanz beim Suzuki World Triathlon. Ich kann ja jetzt Triathlon und werde starten – wenn nichts dazwischenkommt!

(Übrigens habe ich dann direkt das Premium-Paket gebucht: Startblockwahl, Medaillengravur und Early Check-out gehören dazu. Wenn schon, denn schon.)

Warum ich den Suzuki World Triathlon gewählt habe

Der Triathlon findet direkt in Hamburg statt. Das ist aus logistischer Sicht für mich – ohne Auto – einfach ideal. Start- und Zielbereich liegen mitten in der Stadt, am Jungfernstieg beziehungsweise am Rathausplatz.

Auch für die Cheering Crew ist der Suzuki World Triathlon ein gutes Event: Bis auf die Radstrecke befinden sich die Strecken ebenfalls im Innenstadtbereich. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt Schöneres vorstellen kann, als in der Innenalster zu schwimmen.

Damit wären wir beim zweiten Punkt: Der Triathlon findet im Juli statt. Da sollte es nicht so kalt sein, dass eine Neoprenpflicht besteht. Aus irgendeinem Grund habe ich noch keine Lust, mich mit dem Thema Neopren zu beschäftigen. Deshalb kommen für mich aktuell nur Triathlons infrage, bei denen man sehr wahrscheinlich keinen braucht. Die Anzüge sind schließlich auch nicht gerade günstig.

Warum ich wieder die Sprintdistanz gewählt habe

Die Sprintdistanz besteht aus 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen. Die olympische Distanz – auch Kurzdistanz genannt – umfasst dagegen 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Ja, es ist tatsächlich die dreifache Schwimmstrecke. Warum das so ist, kann auch keiner erklären.

Für mich war das jedoch der ausschlaggebende Punkt, nicht auf der olympischen Distanz zu starten. Und das in Zeiten, in denen man die kurzen Distanzen überspringt und direkt einen Ironman macht.

Zur dreifachen Schwimmstrecke gesellt sich außerdem noch das Zeitlimit, das der Veranstalter setzt. Das bedeutet: Nach dem Startschuss hat man eine bestimmte Zeit, um den Triathlon zu absolvieren. Bei großen Triathlons gibt es sogar für einzelne Disziplinen sogenannte Cut-off-Zeiten. Die olympische Distanz beim Suzuki World Triathlon hat eine Zielzeit von 3:30:00 Stunden.

Addiere ich meine bisherigen Trainingszeiten für die olympische Distanz – ich bin tatsächlich schon einmal 1,5 Kilometer geschwommen und habe dafür 45 Minuten gebraucht –, dann würde ich insgesamt über 3:30:00 Stunden liegen. Und diese Zeiten sind nicht einmal hintereinander entstanden, sondern an unterschiedlichen Tagen. Meine Beine waren also immer frisch und nicht bereits von anderen Disziplinen gebeutelt.

Als mir das klar wurde, war die Entscheidung gefallen: Nein, das ist mir noch zu groß. Ich bleibe erst einmal bei der Sprintdistanz, lerne das Kraulschwimmen, versuche, meine Zeiten zu verbessern, und habe einfach Spaß – ohne großen Zeitdruck. Das Zeitlimit für die Sprintdistanz liegt bei 2:15:00 Stunden, und mein Debüt habe ich mit 1:48:00 Stunden absolviert. Also weit genug entfernt von „Did not finish“.

Aber um den Wettkampfaspekt zu befeuern, möchte ich natürlich schneller sein als beim ersten Triathlon. Eine 1:45:00 auf der Uhr wäre schon ziemlich genial.

(Ich darf nur nicht vergessen, die Garmin auch anzumachen. Das habe ich beim Elbetriathlon nämlich vergessen.)

Zusammenfassung

Mein Triathlon 2026 wird also die Sprintdistanz beim „Suzuki World Triathlon presented by Hamburg Wasser“ sein. Ich möchte mich fordern, aber nicht überfordern, und die Veranstaltung ist für mich – in Hamburg lebend und ohne Auto – sehr gut erreichbar.

Und ja, natürlich denke ich mir bei Werbung für andere Triathlons in der Nähe immer wieder: Das wäre doch auch noch machbar. Aber mal schauen.

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