Schlagwort: Sprintdistanz

Ich war dabei: 24. Suzuki World Triathlon Hamburg

Hamburg, 11. Juli 2026 – Die Triathlon-Welt blickte an diesem Wochenende auf die Hansestadt Hamburg. Beim 24. Suzuki World Triathlon gingen am Samstag die Age-Grouper auf der Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) an den Start, bevor mittags die Elite folgte. Genug Vorgeplänkel. Denn diesmal geht es um meinen Start […]

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Triathlon-Logbuch: Juni 2026

Ich habe Schiss.

In ein paar Tagen stehe ich an der Startlinie meines diesjährigen Triathlons. Und ich fühle mich richtig schlecht vorbereitet.

Statistisch gesehen bin ich das wahrscheinlich auch. Ich war kaum schwimmen, kaum Rad fahren. Nur gelaufen bin ich. Aber durchs Laufen allein finisht man keinen Triathlon.

Jeder normale Mensch würde sich jetzt dahinterklemmen und wie blöde versuchen, den Trainingsrückstand aufzuholen.

Ich aber nicht.

Ich verkrieche mich und lasse sogar Laufeinheiten ausfallen. Passende Ausreden fallen mir auch immer ein: zu müde, Kopfschmerzen, der Hals kratzt, zu wenig Zeit.

Ich gehe inzwischen davon aus, meine angepeilte Zielzeit nicht zu schaffen. Manchmal zweifle ich sogar daran, überhaupt über die Ziellinie zu kommen.

Und jetzt kommt der Twist:

Immer wenn mir dieser Gedanke kommt, winke ich gleichzeitig ab und höre mich sagen: „Ach, papperlapapp. Letztes Jahr hast du es doch auch geschafft.“

Sehr überheblich.
Sehr widersprüchlich.
Und ehrlich gesagt ziemlich verwirrend.

Einerseits bin ich überzeugt, dass ich schlecht vorbereitet bin. Andererseits tue ich so, als wäre das alles überhaupt kein Problem. Ich kann mir diese beiden Gedanken nicht erklären. Sie passen nicht zusammen. Trotzdem sind beide gleichzeitig da.

Panisch werde ich jetzt aber auch nicht.

Die neue Bestzeit verschiebe ich einfach aufs nächste Mal und versuche, aus den verbleibenden Trainingstagen noch das Beste herauszuholen.

Und dann schauen wir mal, was am Ende dabei rauskommt.

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Warum ich wieder bei einer Sprintdistanz starte

Da war ich schnell. Kaum öffnete die Anmeldung für den Suzuki World Triathlon in Hamburg, habe ich mich angemeldet. Ich wollte unbedingt die günstigste Meldestufe erwischen – und natürlich überhaupt erst einmal einen Startplatz haben.

Als aufmerksamer Blogleser weißt du natürlich, dass ich diesen Triathlon letztes Jahr wegen der hohen Meldegebühren ausgeschlossen hatte. Damals dachte ich: „Dann gebe ich so viel Geld für die Meldung aus und starte am Ende gar nicht – wie bei meinen unzähligen Halbmarathon-Anmeldungen!“ Dafür war es mir dann doch zu viel Geld. Stattdessen startete ich beim 13. Elbetriathlon.

Aber 2026 wird es die Sprintdistanz beim Suzuki World Triathlon. Ich kann ja jetzt Triathlon und werde starten – wenn nichts dazwischenkommt!

(Übrigens habe ich dann direkt das Premium-Paket gebucht: Startblockwahl, Medaillengravur und Early Check-out gehören dazu. Wenn schon, denn schon.)

Warum ich den Suzuki World Triathlon gewählt habe

Der Triathlon findet direkt in Hamburg statt. Das ist aus logistischer Sicht für mich – ohne Auto – einfach ideal. Start- und Zielbereich liegen mitten in der Stadt, am Jungfernstieg beziehungsweise am Rathausplatz.

Auch für die Cheering Crew ist der Suzuki World Triathlon ein gutes Event: Bis auf die Radstrecke befinden sich die Strecken ebenfalls im Innenstadtbereich. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt Schöneres vorstellen kann, als in der Innenalster zu schwimmen.

Damit wären wir beim zweiten Punkt: Der Triathlon findet im Juli statt. Da sollte es nicht so kalt sein, dass eine Neoprenpflicht besteht. Aus irgendeinem Grund habe ich noch keine Lust, mich mit dem Thema Neopren zu beschäftigen. Deshalb kommen für mich aktuell nur Triathlons infrage, bei denen man sehr wahrscheinlich keinen braucht. Die Anzüge sind schließlich auch nicht gerade günstig.

Warum ich wieder die Sprintdistanz gewählt habe

Die Sprintdistanz besteht aus 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern Laufen. Die olympische Distanz – auch Kurzdistanz genannt – umfasst dagegen 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Ja, es ist tatsächlich die dreifache Schwimmstrecke. Warum das so ist, kann auch keiner erklären.

Für mich war das jedoch der ausschlaggebende Punkt, nicht auf der olympischen Distanz zu starten. Und das in Zeiten, in denen man die kurzen Distanzen überspringt und direkt einen Ironman macht.

Zur dreifachen Schwimmstrecke gesellt sich außerdem noch das Zeitlimit, das der Veranstalter setzt. Das bedeutet: Nach dem Startschuss hat man eine bestimmte Zeit, um den Triathlon zu absolvieren. Bei großen Triathlons gibt es sogar für einzelne Disziplinen sogenannte Cut-off-Zeiten. Die olympische Distanz beim Suzuki World Triathlon hat eine Zielzeit von 3:30:00 Stunden.

Addiere ich meine bisherigen Trainingszeiten für die olympische Distanz – ich bin tatsächlich schon einmal 1,5 Kilometer geschwommen und habe dafür 45 Minuten gebraucht –, dann würde ich insgesamt über 3:30:00 Stunden liegen. Und diese Zeiten sind nicht einmal hintereinander entstanden, sondern an unterschiedlichen Tagen. Meine Beine waren also immer frisch und nicht bereits von anderen Disziplinen gebeutelt.

Als mir das klar wurde, war die Entscheidung gefallen: Nein, das ist mir noch zu groß. Ich bleibe erst einmal bei der Sprintdistanz, lerne das Kraulschwimmen, versuche, meine Zeiten zu verbessern, und habe einfach Spaß – ohne großen Zeitdruck. Das Zeitlimit für die Sprintdistanz liegt bei 2:15:00 Stunden, und mein Debüt habe ich mit 1:48:00 Stunden absolviert. Also weit genug entfernt von „Did not finish“.

Aber um den Wettkampfaspekt zu befeuern, möchte ich natürlich schneller sein als beim ersten Triathlon. Eine 1:45:00 auf der Uhr wäre schon ziemlich genial.

(Ich darf nur nicht vergessen, die Garmin auch anzumachen. Das habe ich beim Elbetriathlon nämlich vergessen.)

Zusammenfassung

Mein Triathlon 2026 wird also die Sprintdistanz beim „Suzuki World Triathlon presented by Hamburg Wasser“ sein. Ich möchte mich fordern, aber nicht überfordern, und die Veranstaltung ist für mich – in Hamburg lebend und ohne Auto – sehr gut erreichbar.

Und ja, natürlich denke ich mir bei Werbung für andere Triathlons in der Nähe immer wieder: Das wäre doch auch noch machbar. Aber mal schauen.

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Was ich 2026 geplant habe

Aktuell werde ich auf Instagram von einer Influencer-Geschichte verfolgt. Die Person kann nichts dafür – es ist der Algorithmus (Das rede ich mir ein. Ich folge der Person noch nicht mal!). Aber diese unterschiedlichen Reels von derselben Person, die alle das Gleiche aussagen, gehen mir langsam auf die Nerven.

Die Story ist schnell erzählt: Jemand wollte an einem Laufevent teilnehmen, hat vergessen, sich anzumelden, wollte spontan nachmelden – und zack, keine Startplätze mehr. Tragisch. Und offenbar algorithmisch hochrelevant.

Dieses kleine sportliche Unglück wird mir zuverlässig in die Timeline gespült.

Damit ich dich hier im Blog künftig von genau diesem Leid verschonen kann, habe ich vorgesorgt. Ich bin für eine ganze Reihe von Events bereits angemeldet. Ja. Wirklich. Mit Buchungsbestätigung und bei einigen sogar schon mit Startnummer.

Mein Wettbewerbsjahr beginnt an Ostern. Beim Hamburger Osterlauf möchte ich die 10 Kilometer laufen. Noch immer ein bisschen geflasht von meiner neuen Bestzeit beim Silvesterlauf peile ich die 01:15:00 an. Realistisch betrachtet würde ich mich aber auch einfach freuen, wenn sich die 10 Kilometer leichter aus den Beinen laufen.

Im Juli folgt der Suzuki World Triathlon in der Sprintdistanz. Hier steht ebenfalls eine kleine Verbesserung auf dem Zettel: von 01:48:00 auf 01:45:00. Aber auch hier gilt: Bevor die Uhr schneller wird, darf es gern erstmal kräftetechnisch runder laufen.

Der Oktober gehört dann ganz dem Laufen. Zusammen mit einer Bekannten starte ich beim Köhlbrandbrücken-Lauf. 12 Kilometer, zweimal eine Brücke hoch und wieder runter. Das wird ein Spaß.

Nur eine Woche später wage ich mich an mein Halbmarathon-Debüt in München (Ja, mal wieder). Eine Zielzeit habe ich mir auch hier gesetzt: 02:30:00. Realistisch betrachtet wäre ich aber ebenso zufrieden, einfach innerhalb der offiziellen Zielzeit von 03:30:00 ins Ziel zu kommen. Ich höre jetzt schon die gesamte Cheering Crew, die mit anreist, leise (oder weniger leise) stöhnen, weil sie dann so lange warten muss. Aber wenigstens gibt es genügend Wirtshäuser und Biergärten, um die Laune in der Zwischenzeit oben zu halten.

Überhaupt wird das Jahr nicht nur aus eigenen Starts bestehen. Ich selbst bin auch als Cheering Part beim HASPA Marathon eingeplant – auch das gehört ja bekanntlich zum Sportjahr dazu. Ob noch das ein oder andere Event hinzukommt, wissen wir aktuell nicht. Der Freund ist zumindest noch in einem weiteren Lostopf für einen Startplatz. Dieses Los entscheidet dann, ob ich 2026 beim St. Pauli X-Mass Run starte oder nicht – ich gehe davon aus, dass die beiden Läufe zeitlich ziemlich nah beieinander liegen würden.

Unterm Strich hoffe ich also, dir im Laufe des Jahres mit einigen Wettkampfberichten ordentlich auf den Senkel gehen zu können. Vielleicht traue ich mich bis dahin sogar vor die Kamera. Dann gibt’s das Ganze fünfmal anders verpackt, aber immer mit derselben Geschichte – auf Instagram.

Der Algorithmus wird sich freuen.

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Ich war dabei: 13. Elbe-Triathlon

Hamburg, 31. August 2025 – Meine Garmin zeigte einen Ruhepuls von 57 bpm an – angeblich total entspannt. Aber mein Herz raste so laut, dass ich sicher war, die anderen müssten es hören. Heute war Raceday. Heute stand mein allererster Triathlon an, beim 13. Elbe-Triathlon. Ich fühlte mich wie ein Kind vor der Achterbahn: halb […]

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